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18.-23.10. - Trainingslager


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Berichte der Gruppen vom Trainingslager in Thalheim.


Tage Montag Dienstag Mittwoch Donnerstag
Gruppen Seegurken Perlentaucher Fischtäbchengang Bergaufschwimmer

Tag 1


In dem Bewußtsein, Einer von vier Gruppen (BergAufSchwimmer, Perlentaucher, die FischstäbchenGang und DIE SEEGURKEN) anzugehören, graute uns der Morgen...

Pünktlich um 7 Uhr wurden wir durch laute und schöne Musik geweckt. Anziehen, Zähne putzen, Schwimmsachen packen und ab zum Frühstück. Nach Orangensaft, Kakao und leckeren Brötchen sind wir zur Schwimmhalle gelaufen. Es war ein beschwerlicher Weg über Stock und Stein, durch Sumpf und Morast, bis hinein nach Talheim.
Das Schwimmtraining fand in tropischem Gewässer im Kampf mit dem Element statt.
Nicht zu erwähnen, der Rückweg: Das ganze nochmal auch Bergauf.
Wieder angekommen gab es kurze Zeit zur persönlichen Entfaltung - auch der Schwimmsachen.
Mittagessen: Wir wurden von giftgrünen und neongelben Kohlehydratansammlungen, die auch Wasser enthielten, begrüßt. Prost!
Nach dem Mahl mit überschaubarer Portionsgröße - MITTAGSRUHE!
Während sich die großen Haie erneut den Weg durch den erzgebirgischen Urwald bahnten um sich den Fluten ein weiteres mal entgegenzustellen waren die kleinen Haie im gefährlichen Urwald sportlich-dynamisch auf der Flucht vor der "TABAKSTANNE", mussten jedoch aufgrund mangelnden Proviantes den Rückzug antreten.
Nach Wiederankunft versuchten sich die großen Haie. Doch auch dieses Unterfangen war zum Scheitern verurteilt. Sie wurden kurz und müde belächelt.
Ohne anschließende Dehnung und Entspannung wäre an ein Fortführen der Hai-Existenz nicht zu denken gewesen. Das Abendessen bleibt hier unerwähnt.
Nach Wiederherstellung der persönlichen Körperhygiene durch erprobte Methoden (Duschen, Zähne putzen), trafen wir uns noch einmal zum gemeinsamen TABU-spielen.
Klar, eine Gruppe musste diesen fantastischen Text hier entwerfen - das waren Wir -> DIE SEEGURKEN

Tag 2


Heute morgen um sieben waren zumindest noch einige in den Betten, als wir durch unseren kleinen elektrischen Musikmacher zärtlich geweckt wurden. Danach folgte die tägliche Mundpflege, auf Grund logistischer Planungen ohne unseren Einfluss leider vor dem Frühstück, welches widerum sehr "sättigend" war. Sie geben hier ihr Bestes!!! Wir auch uns so ging es in der Gruppe bei 1° und gefühlten minus 10° durch zugefrorene Wälder und über Wiesen. Romatisch ohne Ende und auch die Sonne ließ nicht lange auf sich warten. Darauf folgte eine anstrengende Nasseinheit. Das Schwimmen hat allen gefallen, besonders Pauline. Nach dem alle wieder ihre straßen- und wettertauglichen Suites angelegt hatten ging es durch den Märchenwald über Wurzel, vorbei an Fliegenpilzkolonien zurück zur "Tabakstanne". Nach einer kleinen Pause wurde zum Mittagstisch geladen. Aufgetischt wurden Nudeln mit Fleichwürfelchen (?) unter Tomatensoße und Käse. Das Desert: Pfirsich-Maracua-Créme. Nach dem Essen wurde sich ausgeruht oder zumindest versucht ein wenig ruhiger zu treten.
Die großen Haie mussten schnell wieder zum Training ins lauwarme Nass. Die Kleinen Haie sind nach der Pause zum Joggen in die Wälder Thalheims verschwunden, nach guten 3 km machten sich alle wieder auf den Heimweg.
Vier kleine Haie sind nach dem allgemeinen Dehnprogramm sogar nochmal gute 3km zur Talsperre und zurück gejoggt -RESPEKT!- .
Vor dem Abendbrot haben alle Haie in ihren Gruppen (Seegurken, Fischstäbchengang, Perlentaucher, Bergaufschwimmer) eine Wettkampf-/ Trainingsvorbereitung erstellt und danach präsentiert. Dabei haben wir erarbeitet und erklärt wie man sich richtig erwärmt, dehnt und auf einen Wettkampf vorbereitet. Nach dem Abendbrot endete der Tag mit einer "Körperentspannungsübung" ( ein Dank hier an Herrn Jakobson) durch eine bewusste Anspannung und vor allem Anschliessende Entspannung der doch schon so angestrengten Muskeln.

DIE PERLENTAUCHER

Tag 3

Mittwoch- Bergfest- die Hälfte haben wir geschafft!

Heute wurde wir noch früher geweckt: pünktlich um 6.45 Uhr stand Mario in der Tür und raunt ein mehr oder weniger freundliches „morgen, aufstehn“ durch das Haus- auch er wollte mal derjenige sein, der alle weckt. Wir hatten also mehr Zeit, um uns auf das üppige Frühstück vorzubereiten, welches heute alle Erwartungen übertraf- es gab Jogurt J! Bis auf den Kaffee war es ausreichend für den anstrengenden Tag, der vor uns lag. Wie auch an den vergangenen Tagen gingen wir alle dem Sonnenaufgang entgegen zur Schwimmhalle.
Training- Waldwanderung über Stock und Wurzeln zurück (sehr lang)- Mittagesen (sehr gut)- Mittagsruhe (nötig)- soweit so gut und alles fast wie immer!
Den Nachmittag verbrachten die kleinen Haie an Land und bauten in gemeinschaftlicher Anstrengung und mit viel Spaß ein Riesentippi im Wald, rissen und schleppten dafür Bäume und sammelten Tannenzapfen für den Herbstbiathlon. Die großen Haie indessen quälten sich erneute in den Fluten, diesmal sogar mit Überstunden.
Anschließend trafen sich alle wieder an der Tabakstanne zum gemeinsamen Waffelschmaus, um gestärkt in den Herbstbiathlon zu starten. Jeder meisterte ihn gut und fast alle gingen an ihre Leistungsgrenze oder darüber hinaus. Die Begeisterung war überwältigend.
Zum Abendessen gab es zu unserer Freude Eierkuchen- leider abgezählt und wie immer nur einen pro Hai. Ein etwas anderer Spielabend, der alle Sinne und vor allem den Spaß förderte, rundete den auch wettertechnisch tollen Tag ab: Stuhltanz rückwärts (nur die Stühle scheiden aus), Klapperschlange und Goofie brauchten die Lachmuskeln in Wallungen. Danke an Mario und Max für ihre exzellente Showeinlage als Klapperschlangen! Das Lagerfeuer wollte nicht so ganz brennen und so machten wir uns alle auf in die Betten und warteten gespannt auf die Gutenachtgeschichten und Black Storys, die uns von Franz und Catrin zur guten Nacht vorlasen!

Der Tag bekam im Durchschnitte ein glatte 2- durch den anstrengenden Biathlon hats wohl nicht ganz für den perfekten Tag gereicht.

Uns hats gefallen- Die Fischstäbchengang

Tag 4

Das Beste kommt zum Schluß

Der letzte Tag, an dem die Haie ins Wasser stiegen, ohne Frost und wolkig. Das Frühstück war wiedermal eine kulinarische Meisterleistung (mit Mohnbrötchen und- oho- Cornflakes). In Reih' und Glied wurden wir noch darin eingeweiht, dass es am Nachmittag in den Kletterwald Greifensteine geht.
Der letzte Abstieg zum Ezgebirgstbad kam uns kürzer vor als sonst. Das Training wurde unterteilt: 20 min. Training, 30min Staffeln und 10min freies Bewegen in der Halle (mit Rutsche, Whirpool, usw.). Die Staffeln brachten die letzten Hai-Punkte für die Gesamtgruppenwertung ein und somit waren alle voller Ehrgeiz dabei, für ihrer Gruppe noch die Punkte zu erkämpfen.
Wir (die Bergaufschwimmer) mussten Max, unseren besten Schwimmer abgeben, weshalb wir nur den 4. Platz errangen.
Ein Sprint zurückin die Tabakstanne und wir durften noch einmal der "4-Sterne" Kochkunst unseren Gaumen hingeben (Bratwurst mit, was war das???, Kartoffeln???).
Für die Haie gng es ohne Pause weiter, der Bus nach Greifenstein stand bereit.
Der bis auf einige große Haie hatten alle in 3-12m Höhe Spaß beim Klettern. Diverse Übungen stellten unsere Höhenangst auf die Probe. Die Bodenständigen gingen kurz wandern und konnten von einer Aussichtsplattform halb Sachsen betrachten- hier ging es allerdins zum Leid einiger auch in die Höhe!
Aufgrund von verlängerten Wartzeiten der Kletterer und kurzer Langenweile bei denen, die sich gegen das Klettern entschieden hatte, kam es zu einer "großer Hai gegen kleiner Hai" Schneeballschlacht. Ja ihr habt richtig gehört HIER liegt Schnee!!!
Auf der Rücktour "plünderten" die erschöpften Haie einen Penny-Markt. Die Einen kamen mit einem Ü-Ei heraus, andere mit gefüllten Einkaufstüten.
Zurück in der Tabakstanne wurden wieder die Mägen gefüllt.
Nach einer kurzen Pause konnten dann wirklich alle Haie noch einmal kräftig abrocken...und alle Müdigkeit, Erschöpfung und Schmerzen vom Training war vergessen. ...klar die Disko gibts IMMER und wie mmer rocken die Haie- alle zusammen!

DIE BERGAUFSCHWIMMER



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