03.12. WTC-Pokal in Dresden

Hallo Ihr Lieben,

nach zwei Jahren zwangsbedingter Coronapause war es wieder soweit, eines unserer Jahres-HAI-lights stand bevor. Der WTC-Pokal am zweiten Adventswochenende in Dresden… Mit dem Auto bzw dem Zug machten wir uns Samstagfrüh im Schneegestöber auf den Weg. Auch wenn wir eigentlich nicht in der Formel 1 zuhause sind, gab es für uns bereits jetzt die Poleposition, es wartete ein Parkplatz direkt vor der Schwimmhalle auf uns. Wenn uns dies also kein Glück für das weitere Wochenende bringen sollte, dann weiß ich an dieser Stelle auch nicht.

Wir nutzen die uns zur Verfügung stehende Zeit, um uns bereits etwas mit Dresden vertraut zu machen und um noch die letzten Essensvorräte für den bevorstehenden Wettkampfabschnitt zu beschaffen. Um 13 Uhr öffnete dann schließlich die Halle seine Tore. Wir bestaunten die Architektur und kleinen Details im Eingangsbereich, man muss dazu sagen, dass die Mitarbeiter ihre Sache sehr professionell gemacht haben und die Halle während der Pandemiezeit rundum saniert haben. Einfach nur ein wahr gewordener Traum, daran bleibt kein Zweifel… Viel Zeit zum Schwärmen blieb jedoch nicht, denn nach dem Einschwimmen ging es direkt mit 50m Rücken los, wo Lina, Julian und ich direkt an den Start gingen. Trotz kleiner Problemchen beim Rückenstart, desto wunderschöner die Schwimmhalle, desto grauenvoller ist leider das Schwimmbecken für einen Rückenstart, meisterten wir diese Strecke. Krankheitsbedingt konnte leider nur ein kleines Team in Form von Catrin, Lina, Carlos, Julian und mir an den Start gehen, was uns allerdings nicht daran hinderte, uns die Stimme aus der Seele zu schreien und die anderen auch bei den anderen Distanzen des Tages anzufeuern, um sie so auf Höchstleistungen und Bestzeitkurs zu katapultieren. Und siehe da, die ersten Podestplätze ließen nicht lange auf sich warten. Nachdem wir unsere Strecken des ersten Wettkampfabschnittes absolviert hatten, ging es für ein kurzen Zwischenstopp in die Jugendherberge, ihr seht also, wir waren weiterhin sportlich unterwegs. Skiunterwäsche angezogen und somit den Zwiebellook perfektioniert, Mütze, Schal und Handschuhe geschnappt und schon ging unsere Expedition weiter in Richtung Altstadt. Dort angekommen, wartete bereits der Strietzelmarkt auf unseren Besuch. Allerdings hatten nicht nur wir die Idee den Abend auf Dresdens bekanntestem Weihnachtsmarkt zu verbringen, wen wundert dies auch an einem Adventswochenende?! Nichtsdestotrotz bahnten wir uns unseren Weg durch das Getümmel und machten uns auf die Suche nach ein paar Weihnachtsgeschenken und kleinen Mitbringseln für unsere Liebsten daheim.

Zum „krönenden“ Abschluss des Tages ließen wir uns dann noch etwas von der Märchenwelt verzaubern und statteten Peter Pan(e) einen Besuch ab, wo wir mit den leckersten Burgern der Stadt verköstigt wurden. Obwohl wir nicht bei der Geschichte vom hässlichen Entlein mitwirkten, waren wir hierbei in Begleitung von ein paar Enten aus Berlin. Wir zogen schließlich noch die Blicke auf uns, als wir in unsere dicken Wintersachen gehüllt bei gefühlten -5°C mit einem Frozen Yoghurt!!! durch die Gassen zur Jugendherberge schlenderten. Na gut, das ist vielleicht ein klein wenig übertrieben, die Straßen waren fast menschenleer, was uns jedoch nicht vom Genuss dieser Köstlichkeit und dem damit einhergehenden Gehirnfrost abhielt.

Mehr oder weniger ausgeschlafen ging es dann am Sonntag gegen 7.30 Uhr für uns zum Frühstück, zum Verzagen von Julian allerdings ohne die jährlich zum Wettkampf dazugehörende Stolle. Gestärkt wurde sich trotzdem mit Brötchen, Brot oder Müsli, sodass wir uns anschließend, mit unseren Sachen bepackt, auf den Weg in die Schwimmhalle machten. Zur Freude Aller befindet sich diese nur eine Gehminute von der Jugendherberge entfernt, wie viele Schritte dies genau sind, werden wir beim nächsten Mal auszählen. Noch ein paar kurze Aufwärmübungen und schon ging es zum Einschwimmen. Wie auch schon am ersten Wettkampftag füllten sich die Bahnen mit unzähligen Schwimmern, aus welchen Mauselöchern kamen die denn alle gekrochen?? Wir ließen uns davon jedoch nicht irritieren und zogen genüsslich unsere Bahnen. Pünktlich um 9.30 Uhr begann der Wettkampf dann mit einer 3x100m Staffel, bei welcher es einen Pokal in Form eines Otters zu gewinnen gab. Wir müssen zugeben, dass wir doch etwas traurig darüber waren, dass wir uns für diesen Wettkampf nicht angemeldet hatten, immerhin stand hier ein Otter auf dem Spiel. Wie gerne hätten wir Haie einen Otter als unseren Haiehappen mit nach Hause genommen. Aber was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden, im nächsten Jahr werden wir darum mitkämpfen, den Otter zu erobern. Die Zeit verging wie im Fluge, und obwohl wir nur mit einem kleinen Team am Start waren, verteilten sich unsere Strecken und die unser grünen Entenfreunde so gut, dass wir fast zu jedem Wettkampf anfeuern konnten. Bei unserer einzigen Staffel des Wochenendes, 4x100m Lagen, waren dann auch vier unser fünf Aktiven im Wasser. Dies hielt Catrin allerdings nicht davon ab, uns umso tatkräftiger anzufeuern und das Beste aus Lina über Rücken, mir über die Brustdistanz, Julian über Schmett und Carlos über die Freistilstrecke herauszuholen. Schlussendlich mussten wir uns mit dem 4. Rang begnügen, die Konkurrenz war in diesem Jahr leider viel zu schnell oder unsere Staffel war zu langsam. Das lässt sich an dieser Stelle hier auslegen, wie man möchte :-)

Über unsere Einzelleistungen kann man jedoch nicht meckern, diese können sich sehen lassen, schließlich durften wir das Podest an diesem Wochenende ganze 10 Mal erklimmen. Wenn das keinen Muskelkater gibt...

Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr, wo wir dann hoffentlich wieder mit einem größeren Team an den Start gehen können. Also merkt euch den 09.12/10.12 schonmal in eurem Kalender vor!!

Alles Chlor,
Nicole

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