22.-27.04. Masters-Trainingslager

Die Reise führte uns nach Brzeg Dolny ca. 30km von Breslau entfernt, nach Polen.

Die Tagesberichte findest du unten.

Tagesberichte

Nicole Dienstag, 23. April 2019 von Nicole

Hallo Ihr Lieben,

Tag 1

den ersten Tag im diesjährigen Masterstrainingslager haben wir erfolgreich gemeistert. Zwar melden wir uns erst nun und somit etwas später, jedoch lieber spät als nie. Wir werden euch die nächsten Tage wieder mitnehmen und vom polnischen Essen, dem Wetter, den Wehwehchen der Einzelnen und natürlich den wirklich bedeutsamen Dingen berichten.

Morgens um 8.15 Uhr trafen sich alle auf dem Parkplatz des Sportforums. Ob alle ihre Wecker 30 min eher gestellt hatten, um bloß nicht zu verschlafen oder aufgrund der Aufregung für das bevorstehende Trainingslager kein Schlafen mehr möglich war, weiß ich leider nicht. Tatsache ist, dass alle überpünktlich vor Ort waren, sodass wir den Weg früher als gedacht antreten konnten. Schon ungewohnt, einmal auf niemanden warten zu müssen. Über die Autobahn und später teilweise etwas robustere Landstraßen, bei denen wir gleich die Stoßdämpfer der Autos auf ihre Funktionalität überprüfen konnten, ging es ins gut bekannte Brzeg Dolny.

Dort angekommen hieß es Zimmer aufgeteilt, schnell die Koffer ausgepackt und dann zum Mittagessen. Diejenigen von uns, welche bereits hier waren, mussten zweimal hinsehen. Das Hotel hatte ihr Restaurant etwas verändert, statt der rustikalen Antike heißt es nun modernes Café-Ambiente. Das störte uns nicht, denn schließlich tischt man uns hier ja das Essen auf. Zuerst gab es eine Hühnernudelsuppe, bei der die Nudeln bereits vorab auf den Tellern zu finden waren. So etwas kannten wir bisher noch nicht. Anschließend gab es das traditionellste polnische Gericht überhaupt.... Kartoffelbrei mit Schnitzel, das ließ unsere Herzen doch höherschlagen.

Nach dem Essen soll man ja bekanntlich ruhen und diese Weisheit haben wir nach bestem Wissen und Gewissen befolgt. Die letzten Taschen wurden ausgepackt, das ein oder andere Süßigkeitspaket geplündert oder einfach auch nur geschlafen. Ist ja nicht so, dass wir erst vor Kurzem vier Stunden im Auto saßen und dort schon geschlafen wurde. Naja hier merkt man eben, dass man mit der älteren Generation unterwegs ist.

So genug der Erholung, Anstrengung muss schließlich auch sein. Immerhin waren wir ja vor allem zum Schwimmen hier. Nach einer kleinen Erwärmung in der Schwimmhalle, bei der wir nicht nur durch die Übungen, sondern in erster Linie durch die tropische Schwimmhallenluft von 30°, ins Schwitzen kamen, folgte der Sprung ins kühlende Nass. Wartet, von kalt kann hier nicht die Rede sein. Gerademal ein Grad „erfrischender“ war das Wasser im Vergleich zur Luft. Die Schwimmer störte das eher weniger, denn als die 100m Freistilzeit gestoppt wurde, konnten sich die Leistungen sehen lassen. Mal gucken und abwarten, wie sich diese Zeit zum Ende der Woche noch entwickeln wird. Mit den bereits dann absolvierten Kraultechnikübungen hoffen wir dieses Ziel zu erreichen.

Kurz geduscht und schon gab es wieder Essen. Uns wurde eine Variation an Brot, Käse und Wurst sowie Salat und Teigtaschen geboten. Alle aßen fleißig auf, sodass uns die Sonne am nächsten Tag hoffentlich beglücken sollte.

Um die letzten Kraftreserven des Tages noch einmal aus den Körpern zu kitzeln, versammelten sich alle in der Turnhalle, um die Kunst des Ultimate Frisbee - Spiels zu erlernen oder zu verbessern.

Doch ans Schlafengehen war erstmal noch nicht zu denken. Denn ein paar unserer Mitstreiter hatten beim Abendessen anscheinend die falsche Wahl der Speisen getroffen und verwandelten sich kurze Zeit später in böse Werwölfe, immer auf der Suche nach dem nächsten Opfer, welches geköpft, erstochen, vergiftet oder auf andere Arten umgebracht werden kann. Doch bevor Ihr jetzt alle ein falsches Bild von uns habt, Euch Sorgen um Eure Liebsten macht oder gar vielleicht die Polizei einschalten wollt`... Es handelt sich bei vorgenannter Beschreibung selbstverständlich nur um frei erfundene Charaktere in einem Spiel.

Als die Mörder schließlich enttarnt waren, konnten alle ruhig und frei von Sorgen in ihre Bettchen hüpfen und schöneren Träumen nachgehen.

Nicole Dienstag, 23. April 2019 von Nicole

Guten Abend liebe Daheimgebliebene,

Tag 2

die Zeit vergeht wie im Fluge und nun ist der zweite Tag schon fast vorüber.

Auf uns wartete das erste Frühstück unseres Aufenthaltes hier. Nachdem alle Ihre Mägen mit Brötchen, Brot oder Müsli gefüllt hatten, ging es zur ersten Sporteinheit des Tages. Das Wetter meinte es gut mit uns, die Sonne lachte, sodass wir die Erwärmungsrunde draußen bei frühlingshaftem Wetter absolvierten. Catrin forderte alle durch koordinative Ballspiele sowohl motorisch als auch geistig bereits zur Morgenstund`.

Gut erwärmt ging es auch schon ins Wasser. Die erste längere Einheit stand auf dem Programm, da wir vormittags immer 1,5 h und nachmittags 1 h Wasserzeit haben. Aus Haien wurden durch die Wiederholung mehrerer Delfinsprünge langsam aber sicher kleine Delfine. Nach dieser sowie weiterer Technikübungen stand dann auch noch ein längerer Ausdauerteil auf dem Programm. Die Einheit verging wie im Fluge und schon war das Training vorbei. Das Mittagsessen stand bevor.

Nachdem alle ihren Hunger mit Blumenkohlsuppe, Knoblauchsalat, Kartoffelbrei und Cordon bleu gestillt hatten, mussten wir erstmal ein kleines Haierchen machen. Vollständig ausgeruht und regeneriert folgte darauf die nächste Sporteinheit. Wir versammelten uns im Kraftraum und machten einige entspannende Dehnungs- und Atemübungen. Danach folgte die zweite Wassersession des heutigen Tages. Ein munterer Wechsel aus Lagen und der ersten Hauptlage mit dem Höhepunkt eines 200m Sprints mit Start und Zeitnahme stand an. Minute um Minute verging und der Trainingsplan neigte sich dem Ende.

Kaum war das Training vorbei und schon gab es wieder Essen, bei welchem wir an die Grenzen unserer bisherigen Geschmackserlebnisse kamen. Salziger Reis mit Apfel und Zimt & Zucker hört sich etwas abenteuerlustig an, gegessen haben es letztendlich jedoch alle. Mal abwarten, wer das Rezept zuhause erneut umsetzen wird.

Während die Einen oder Anderen bereits die ersten Muskelkater oder leichte Verspannungen in ihren Körpern spürten, machten sich vier mutige Haie auf, die Umgebung zu erkunden und gleichzeitig das Abendessen auf einer kleinen Joggingrunde abzutrainieren.

Um den Abend entspannt ausklingen zu lassen, wird noch das ein oder andere Spiel gespielt, bevor es dann auch für uns bald in die Federn geht.

Gregor Donnerstag, 25. April 2019 von Gregor

Hai liebe Eltern, Daheimgebliebene, Freunde und Bekannte,

Tag 3

nun ist der dritte Tag schon fast vorbei und der Trainingslageralltag hat uns fest im Griff. Um Euch dies zu verdeutlichen, werde ich den Bericht von gestern in Kursiv und Grau verwenden und alle Änderungen euch in normaler Schrift beschreiben.

Auf uns wartete das zweite Frühstück unseres Aufenthaltes hier. Nachdem alle Ihre Mägen mit Brötchen, Brot oder Müsli gefüllt hatten, ging es zur ersten Sporteinheit des Tages. Das Wetter meinte es dieses Mal nicht so gut mit uns, die Sonne lachte verhalten, sodass wir die Erwärmungsrunde draußen bei frühlingshaftem bewölktem Wetter absolvierten. Catrin überforderte alle durch koordinative Ballspiele sowohl motorisch als auch geistig bereits zur Morgenstund`.

Gut erwärmt ging es auch schon ins Wasser. Die zweite längere Einheit stand auf dem Programm, da wir vormittags immer 1,5 h und nachmittags 1 h Wasserzeit haben. Durch eine stärkende Rückeneinheit wurde, für manche an den Stärken und für manche an den Schwächen, gefeilt und gearbeitet. Die Einheit verging wie im Fluge und schon war das Training vorbei. Das Mittagsessen stand bevor.

Nachdem wir unseren Hunger nach einer quälend langen Verspätung von 20 Minuten mit Tomaten-Nudelsuppe und Nudelauflauf (wahrscheinlich hatten sie nicht anderes mehr da und mussten uns mit der Reserve verköstigen)gestillt hatten, mussten wir erstmal ein kleines Haierchen machen. Vollständig ausgeruht und regeneriert folgte darauf die nächste Sporteinheit. Wir versammelten uns auf der Wiese vor unserem Hotel und kämpften uns tapfer durch einen Kraftkreis, wo wir zur Entspannung, dank unserer strengen Trainerin, eine Runde um die örtliche Wiese mit Hügel drehen durften. Danach folgte die zweite Wassersession des heutigen Tages. Ein Plan mit vier Blöcken stand uns bevor, der einen Mix aus 4x50m und 300m für uns bereithielt. Minute um Minute verging und der Trainingsplan neigte sich dem Ende.

Kaum war das Training vorbei und schon gab es wieder Essen, bei welchem wir an die Grenzen der scheinbaren Lagervorräte unserer Küche kamen. Bis auf die letzte Gurkenscheibe aßen wir alles auf und mussten sogar auf unsere geheimen Nutella-Vorräte zurückgreifen, um unseren unersättlichen Appetit zu stillen. Dies war ein schlechter Tag essentechnisch für uns, erst zu spät und dann zu wenig. Vielleicht wird es ja morgen besser.

Während die Einen oder Anderen bereits Muskelkater oder Verspannungen in ihren Körpern spürten, machten sich zwei mutige Haie auf, das Abendessen auf einer kleinen Joggingrunde abzutrainieren. Die anderen spazierten durch den Ort, versuchten Volleyball zu spielen oder kümmerten sich um ihre kleinen Wehwehchen.

Um den Abend entspannt ausklingen zu lassen, wird noch das ein oder andere Mörder-/Mafiosi-/Werwolf-Spiel gespielt, bevor es dann auch für uns bald in die Federn geht und wir uns auf den morgigen vierten Tag freuen dürfen.

Marie Freitag, 26. April 2019 von Marie

Dönerstag - der Tag in Kürze aus der Sicht von Marie

Tag 4

Tagesbilanz: 2,5 h Wasser & jede Menge kleinere und größere Landeinheiten - gefühlte 10.000 km - schwimmt IHR doch mal 30 (25) x 100 m (!!!) uuuund abends noch eine Sprintsession!
Aber meine Lieben, das ist natürlich noch nicht alles. Wir durften auch noch in sengender Hitze hin & her hetzen. Brennball nennen das die Verantwortlichen! Obendrein dann abschließend zu unserer Tagesodyssee ein zermürbendes Volleyballmatch am Abend. Wir armen alten Säcke :):):)...
Nee, nee... war ein sehr gelungener Tag. Viel gelacht, reichlich geschwitzt und sogar Zeit gefunden, die Sonne zu genießen. Herrlich. Fast wie Urlaub ... aber eben nur FAST ;).

Anmerkung einer Verantwortlichen: Der grundsätzliche Tagesablauf orientiert sich an dem der Vortage. Zum Mittag gab es endlich etwas Gesundes als Beilage und am Abend stürzten wir uns neben dem Üblichen auf kleine Quarkpfannkuchen. Die Sonne gab heute wie alle Haie alles, so dass sich auch der erste kleine Sonnenbrand abzeichnete. Und zu vorgerückter Stunde spielten die Unermüdlichen noch eine Runde Mysterium - die Werwölfe sind noch nicht mystisch genug :).

P.S. So schlimm sind 25 x 100 m gar nicht ....

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